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Und Mehr
Spülmaschinen müssen nicht kaputt sein..

  
  
  



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Der Tipp ist eine Geschichte, die nur in die Kategorie "Und Mehr" passt. Sie handelt von der alten Siemens Spülmaschine meiner selbst zusammengeschusterten Einbauküche, im Bild oben rechts zu sehen; Die Geschichte kann dem ein oder anderen aber ein guter Tipp sein.

Hier die Geschichte:
Unsere alte Siemens-Spülmaschine spülte nicht mehr sauber. Die Gläser waren fettig und am Geschirr hafteten noch Essensreste. Eine Bekannte erzählte uns, dass sie ähnliche Probleme hatte, die mit speziellen Spülmaschinenreinigern aus dem Drogeriehandel behoben wurden. Bei ihr wurden damit die Düsen wieder frei und die Spülmaschine spülte wieder sauber. Das kostete nur 5 Euro und sei deutlich günstiger als für 500 Euro eine neue Spülmaschine zu kaufen. Super dachte ich und fuhr in die Drogerie zum Kauf des Reinigers. Dort erklärte man mir, dass man so was mindestens monatlich machen sollte und so kaufte ich direkt zwei Reiniger und war guten Mutes, dass wir danach wieder gut und automatisiert von der Maschine spülen lassen konnten.

Zuhause angekommen packte ich diese nach Anweisung in den Besteckkasten der Spülmaschine und lies die Maschine auf höchster Stufe spülen. Leider lief das Spülprogramm nicht ganz durch, was uns schon ein paar Mal zuvor passierte. Durch Drehen des Hauptknopfes lief das Programm dann aber weiter.

Neugierig probierten wir die Spülmaschine mit schmutzigem Geschirr wieder aus, leider wurde es nicht sauber und wir spülten per Hand. Meine Frau hatte dann den Verdacht, dass die Spülmaschine zu wenig Wasser bekommt, weshalb ich die Zuleitung ganz aufdrehte. Tatsächlich war sie schon fast ganz aufgedreht und wir wiederholten das Prozedere mehrmals. Leider ohne Erfolg:
Das Spülprogramm hielt mehrfach an, man musste am großen Knopf drehen, damit es weiter durchlief. Am Ende war das Geschirr dann heiß, aber verschmiert und alles andere als sauber. Selbst das Kästchen, wo man das Reinigungsmittel reinlegt, so eine eckige Tablette, war schmutzig. Unsere Spülmaschine war definitiv hinüber – Die Maschie ist hie- dachten wir.

So stand ich am nächsten Tag in einem größeren Supermarkt, um eine neue Spülmaschine zu kaufen. Da die Spülmaschine aber nicht umgehend ausgeliefert werden konnte, verschob ich den Einkauf um einen Tag, um diese dann mit unserem VW-Bus abzuholen.

Am nächsten Tag fuhr ich aber zunächst zur Arbeit und eine Kollegin sagte mir, sie habe ein ähnliches Problem gehabt und bei ihr seien die Siebe im Zulauf verstopft gewesen. Ich solle auf jeden Fall den Zulauf irgendwie prüfen und ggf. die Siebe reinigen. Also räumte ich am Abend alles unter der Spüle weg, um die Spülmaschine zu demontieren. Nun kam mir aber vor der Demontage ein langes Telefongespräch dazwischen, weshalb ich alle Dinge, die unter der Spüle waren in einen Umzugskarton packte und diesen dann in unserer Scheune verschwinden lies, bevor wir Besuch bekamen. So verging ein weiterer Tag mit unserer nicht funktionierenden Spülmaschine.

Vor dem nächsten Abend war ich nach Feierabend kurz im Aldi, und sah, dass es dort ebenfalls Reiniger für Spülmaschinen gab. Die kosteten noch nicht mal die Hälfte von denen, die ich in der Drogerie kaufte. Rein prophylaktisch kaufte ich ein Zweierpack im Aldi. Abends ging es dann wieder an die Demontage der Spülmaschine. D.h., nachdem ich den Stecker aus der Steckdose zog und oberhalb der Spülmaschine alles abräumte, an die Schläuche unter unserer Spüle. Da gab es eine Menge Zu- und Ablaufschläuche, die auch unseren Warmwasserbeuler unter der Spüle mit Wasser versorgten. Vorsichtig eruierte ich, welche Schläuche welche Verantwortung haben und welchen Wasserhahn ich zudrehen musste – aber das wusste ich eigentlich schon.

Ich drehte nun den Wasserhahn zu. Dabei viel mir auf, dass ich den Knopf am Wasserhahn um viele viele Umdrehungen drehen musste bis dieser zu war. Irgendwie hatte ich auch den Verdacht, dass der Drehknopf des Wasserhahns beim Drehen mir eher entgegen kam als dass sich dieser in anderer Richtung festzog. Ich drehte also wieder auf und zu - und auf und zu und war vollkommen verunsichert. Wenn der jetzt auf war und nicht zu und ich dann den Schlauch abmache gibt es ja eine Überschwemmung in der Küche. Also ging ich ins Bad. An unserem Waschbecken trainierte ich: Auf, zu, auf, zu, - links herum, rechts herum, im Uhrzeigersinn, gegen den Uhrzeigersinn: Nach wenigen Momenten war ich mir sicher. Aber um auch ganz sicher zu gehen, ging ich mit drehender Handbewegung in die Küche, übertrug die Aufdrehung an den Wasserhahn der Spülmaschine und, siehe da, ganz offensichtlich versuchten wir in letzter Zeit ohne Wasser zu spülen – Quasi Wassersparprogramm A++++. Erklären konnte ich mir das nicht, schließlich spülte die Maschine in den letzten Jahren sehr gut.

Wie auch immer. Euphorisch wollte ich die Spülmaschine für einen neuen Testlauf einräumen, fand aber kein schmutziges Geschirr, da ich vorher noch gespült hatte. Also beschmierte ich eine Salatschüssel aus Glas mit Olivenoel, fand dann im Büro noch eine richtig ekelhaft schmutzige Kaffeetasse und einen Teller, packte diese in die Spülmaschine und rannte in die Scheuen um ein Spülmittel für die Spülmaschine zu holen. Das war ja im Umzugskarton. Ich wollte gerade wieder mit so einem Tab zurück in die Küche, da schaltete mein 7. Sinn: Buntwäsche? Warum steht auf der Packung des Geschirrspülmittels Buntwäsche? Ich ging der Sache nach. Tatsächlich stand da auch so etwas wie 30, 40, 60 und 90 Grad und für weiße Wäsche.

Wir hatten also nicht nur ohne Wasser versucht zu spülen, sondern auch noch mit Waschpulver anstatt mit Spülmittel. Ich verschob den Spülmaschinetest auf den nächsten Tag um vorher echtes Spülmittel zu kaufen und ging joggen.

Während des Waldlaufs fragte ich mich, ob wir nun die Spülmaschine gewaltsam zerstört haben oder ob diese nun mit Wasser und Spülmittel wieder sauber spülte. In meiner Phantasie stellte ich mir vor ich sei ein Ingenieur und müsse ein Spülmaschinenprogramm entwickeln. Auf jeden Fall würde ich Schwellen einbauen, die dafür sorgen, dass immer erst dann ein nächster Abschnitt des Programms gestartet wird, wenn irgendwo genügend Wasser vorhanden ist, abgepumpt wurde, eine Temperatur erreicht wurde oder ähnliches. So erklärte ich mir, warum die Spülmaschine immer anhielt und ich nur per Hand am Hauptknopf die Maschine zum weiterlaufen bewegen konnte. War die Maschine nun kaputt?

Am nächsten Morgen, es war nun Samstag, fuhr ich direkt in den Aldi und kaufte Tabs für Spülmaschinen und prophylaktisch auch zwei weiter Spülmaschinenreiniger.

Hey - und wer’s nicht glaubt: Die alte Siemens Extraklasse 246 ist echt extraklasse. Mit Wasser laufen die Programme tatsächlich wieder durch und mit dem Spülmittel wird das Geschirr auch wieder sauber. Sogar deutlich sauberer als wenn ich per Hand spüle..

ps. ich werde nicht von Siemens bezahlt. Die Spülmaschine ist trotzdem gut.


von: schreiber --> Nachricht an schreiber


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